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Was ist ein Besuchshund?

  • unser15
  • 27. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 27. Juli


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Ein Besuchshund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der gemeinsam mit seinem Hundeführer/in Menschen in verschiedenen Einrichtungen besucht, um deren Wohlbefinden zu steigern und Abwechslung in ihren Alltag zu bringen. Diese Besuche finden häufig in Seniorenheimen, Krankenhäusern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen statt. Der Hauptzweck eines Besuchshundes besteht darin, durch seine Anwesenheit positive emotionale Reaktionen hervorzurufen, soziale Interaktionen zu fördern und das allgemeine Wohlbefinden der besuchten Personen zu verbessern.


Die Ausbildung eines Besuchshundes in Wetzlar und online

Die Ausbildung zum Besuchshundeteam umfasst in erster Linie den Hund, aber natürlich auch seinen Menschen, denn die beiden arbeiten gemeinsam als Team. Es ist sehr wichtig, dass der Mensch seinen Hund versteht und seine Bedürfnisse kennt, damit eine eventuelle Überforderung vermieden wird und alle lange Spaß an der gemeinsamen Arbeit haben. Ziel ist es, den Hund auf verschiedene Situationen und Personengruppen vorzubereiten und sicherzustellen, dass er angemessen und stressfrei agiert. Die Ausbildung beinhaltet in der Regel:


  • Sozialisierung und Grundgehorsam: Der Hund lernt, sich in unterschiedlichen Umgebungen sicher und ruhig zu verhalten und grundlegende Kommandos zuverlässig auszuführen.

  • Umgang mit speziellen Situationen: Trainingseinheiten, die den Hund auf Begegnungen mit Rollstühlen, Gehhilfen oder lauten Geräuschen vorbereiten, um ihn an die Bedingungen in Einrichtungen wie Seniorenheimen zu gewöhnen.

  • Stressbewältigung und Entspannungstechniken: Der Hund wird darauf trainiert, auch in herausfordernden Situationen ruhig zu bleiben und sein Mensch lernt Stresssignale frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

  • Theoretische Schulungen für den Hundeführer: Der Mensch lernt über Hundeverhalten, Kommunikation, Erste Hilfe am Hund, verschiedene Einsatzmöglichkeiten und rechtliche sowie hygienische Grundlagen für den Einsatz in Einrichtungen.

  • Praktische Übungen für das Team: Mensch und Hund lernen in kleinen Aufgaben, Rollenspielen und Übungen direkt mit Patienten und Kindern den Einsatz von verschiedenen Materialien und die Arbeit in den verschiedenen Einwirkungsbereichen.


Vier Module und eine Abschlussprüfung: Dann seid Ihr ein Besuchshund-Team

Unsere Ausbildung zum Besuchshund-Team umfasst vier Module sowie eine Abschlussprüfung. Es ist eine fünfmonatige Ausbildung zum zertifizierten Besuchshund - Team. Diese umfasst sowohl Theorie- als auch Praxismodule direkt in verschiedenen Einrichtungen mit Patienten und Kindern, um das Team optimal auf die Einsätze vorzubereiten. Die Ausbildung zum Pädagogik-/Therapiebegleithund umfasst fünf Module, eine Zwischenprüfung und eine Abschlussprüfung.

Wir haben die Besuchshund Ausbildung bewusst so hochwertig gestaltet, da letztendlich an den Hund nahezu gleiche Anforderungen gestellt werden, der Mensch seinen Hund in jedem Fall verstehen und lesen können sollte und die Arbeit nicht weniger wertvoll ist.


Die Kosten der Ausbildung zum Besuchshund

Die Kosten für die Ausbildung zum Besuchshund betragen in unserer Ausbildung 1750,- und 2250,-€,-€ inkl. Prüfung, Ausbildungsmaterial, Arbeitsanzug, Zertifikat und Pass.

Die Kosten für die Ausbildung zum Pädagogik-/Therapiebegleithunde betragen in unserer Ausbildung 2050,-€ inkl. Prüfung, Ausbildungsmaterial, Arbeitsanzug, Zertifikat und Pass.




Was unterscheidet Besuchshunde von Schulhunden und Therapiehunden?

Obwohl Besuchshunde, Schulhunde und Therapiehunde ähnliche Aufgaben erfüllen, gibt es wichtige Unterschiede in deren Ausbildung, Einsatzbereichen und Zielen:


  • Besuchshunde: Sie besuchen Menschen in verschiedenen Einrichtungen, um Freude zu bereiten und soziale Interaktionen zu fördern. Ihre Einsätze sind oft ehrenamtlich und nicht zwingend an therapeutische oder pädagogische Ziele gebunden.

  • Schulhunde: Diese Hunde werden gezielt in Schulen eingesetzt, um das Lernumfeld positiv zu beeinflussen, die Konzentration der Schüler zu fördern und das Klassenklima zu verbessern. Sie sind oft fester Bestandteil des Schulalltags und arbeiten regelmäßig mit den Schülern zusammen. Bei uns ist es die Ausbildung zum Pädagogikbegleithund, welcher generell im pädagogischen Kontext eingesetzt werden kann, also z.B. in Kindergärten oder für Erzieher oder in anderen pädagogischen Einrichtungen.

  • Therapiehunde: Sie unterstützen Therapeuten in medizinischen oder therapeutischen Settings, wie z.B. Physiotherapie, Ergotherapie, Coachings, Arztpraxen oder Psychotherapie. Ihre Einsätze sind zielgerichtet und Teil eines therapeutischen Plans, wobei der Hund als Co-Therapeut fungiert. Daher ist die korrekte Bezeichnung Therapiebegleithund, denn der Hund unterstützt den Therapeuten begleitend.

  • Assistenzhunde: Unterstützten dauerhaft eine einzelne Person mit körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung im Alltag (z. B. Blindenführhund, Diabetiker Warnhund, PTBS-Assistenzhund); lebt bei der Person, hat Zutrittsrechte zu öffentlichen Orten, arbeitet rund um die Uhr für „seinen“ Menschen. Sie werden von speziell geschulten Hundetrainern für ihren Menschen ausgesucht und ausgebildet. Häufig werden Assistenzhunde als Therapiehunde bezeichnet. Die Bezeichnungen sind meist nicht gut geregelt und etwas irreführend.




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Zusammengefasst kann man sagen, dass Assistenzhunde von einem speziell geschulten Trainer für ihren Menschen ausgebildet werden, um seine Lebensgestaltungskompetenz zu erhöhen und den Alltag zu erleichtern.


Und Therapiehunde bzw. Pädagogik-/Therapiebegleithunde, Schulhunde und Besuchshunde mit der Unterstützung eines Hundetrainers von ihrem Menschen ausgebildet werden, um vielen anderen Menschen in verschiedenen Institutionen in alltäglichen Situationen das Leben zu verschönern und erleichtern.


Ein weiterer Unterschied zwischen dem Besuchshund und den anderen Qualifikationen und Bezeichnungen besteht darin, dass Pädagogik- und Therapiehunde in der Regel von Fachpersonal mit entsprechender Ausbildung geführt werden, während Besuchshunde auch von Laien nach entsprechender Schulung eingesetzt werden können. Die berufliche Qualifikation des Besitzers macht also den Unterschied.


Beispiel für den Einsatz eines Besuchshundes im Seniorenheimen


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Der Einsatz von Besuchshunden in Seniorenheimen hat sich als besonders wertvoll erwiesen. Die Anwesenheit eines Hundes kann bei den Bewohnern positive Emotionen hervorrufen, Erinnerungen wecken und zur Aktivierung beitragen.

Die Besuche bringen Abwechslung in den Alltag der Bewohner und fördern deren Wohlbefinden. Tiere und speziell Hunde haben zu den Bewohnern einen besonderen Zugang und vieles geschieht einfacher und bereitwilliger für den Hund, wie z.B. ein Spaziergang oder Gespräche.


Besuchshunde und Pädagogik-/Therapiebegleithunde leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vieler Menschen. Durch ihre spezielle Ausbildung und den gezielten Einsatz in verschiedenen Einrichtungen fördern sie soziale Kontakte, bringen Freude und unterstützen (therapeutische) Prozesse auf vielerlei Weise.


Du bist neugierig geworden, ob du und dein Hund sich für solch eine wundervolle Arbeit und unsere Ausbildung eignen?









 
 
 

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